Wie man Panikattacken bekommt

Ok, ok, ihr wisst inzwischen alle, dass es mich hin und wieder aus den Latschen kippt. Ein paar Mal habe ich wohl auch schon erwähnt, dass es mich eines schönen Tages auf der Arbeit erwischt hat. Für wen es in den letzten Texten schon genug „herumgefalle“ war, der sollte eventuell hier aufhören zu lesen, denn genau diesen fabelhaften Arbeitstag möchte ich hier mit euch Revue passieren lassen. „Wie man Panikattacken bekommt“ weiterlesen

Und dann es geht doch

Nachdem ihr inzwischen wisst, dass ich mich gerne über Dinge beschwere (wie wir in Österreich sagen: sudere), möchte ich mich einmal von einer anderen Seite zeigen. Ich meine natürlich nicht, dass ich vom „Beschweren“ zum „lauthals Schimpfen“ wechseln will. Ich werde euch von Dingen erzählen, die ich für mich mit dem Moment meiner Diagnosestellung abgeschrieben waren, ich inzwischen aber erleben konnte, denn manches wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. „Und dann es geht doch“ weiterlesen

Teilt euch auf!

Ich oute mich jetzt einmal als absoluter Horrorfan. Wenn ich mich bei Filmen oder Büchern gruseln kann, bin ich glücklich. Leider erschrecke ich mich nur sehr selten. Es könnte eventuell an den Betarezeptorenblockern liegen, den immer wiederkehrenden Geschichten oder ich bin einfach abgestumpft. Wenn die Medien etwas sagen wie: „Die Besucher haben weinend den Kinosaal verlassen“ oder „Achtung, diesen Film sollten sie nur anschauen, wenn sie wirklich starke Nerven haben“, sitze ich alleine in meinem dunklen Wohnzimmer und genieße das seichte Entertainment, während Porzellanpuppen und Clowns mich aus den umliegenden Regalen anstarren. „Teilt euch auf!“ weiterlesen

Sport ist gesund

Als Kind war ich ziemlich sportlich. Ich war reiten, beim Ballett, habe gerne im Garten getobt oder mich mit Rollern, Skateboards und Ähnlichem ausgetobt. Also ein typisches Kind der 90er, dass nicht den ganzen Tag fernsehen durfte und sich demnach eine Beschäftigung bis zur nächsten Folge Sailor Moon suchen musste.

Soweit ich mich erinnern kann, konnte ich die Begeisterung meiner Eltern für Radtouren und Skiurlaube allerdings nie teilen. Ich wurde schnell weinerlich, mir war übel und viel zu heiß. Als ich mit 15 Jahren die Diagnose Long-QT Syndrom erhalten habe, wurde damit viel von dem kindlichen Gezeter erklärt. „Sport ist gesund“ weiterlesen

Wie alles begann

Bis zu „diesem“ Tag war ich ein ganz normaler Teenager. Ich habe eine Schule besucht, auf die ich keine große Lust hatte. Mit meinen Noten war ich trotzdem immer im guten Mittelfeld. Ich habe bis in die Morgenstunden mit Freunden telefoniert, um mich dann zu wundern, warum ich so müde bin. Ich war grundsätzlich leicht genervt. Ok, genervt bin ich noch immer sehr schnell. „Wie alles begann“ weiterlesen