ungeliebte Patienten

Inzwischen bin ich Ende zwanzig und lebe seit meinem 15. Lebensjahr mit der Diagnose Long-QT-Syndrom. Die Geschichte, wie ich dazu gekommen bin, ist eine eher unglückliche, da die Erkrankung angeboren ist. Seit ich von meiner Mutter reanimiert wurde und mit einem Spuckeimer ins Krankenhaus gebracht wurde, ist zumindest klar, warum mir manchmal so „schwindlig“ wird.

Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, stelle ich fest, dass ich nicht nur allerhand darüber gelernt habe, wie doof ich meine Erkrankung finde, sondern auch weiß, wie viel Unbehagen sie anderen bereitet. Es ist mir nicht nur einmal passiert, dass Diagnosen zurückgezogen und Rezepte in den Mülleimer geworfen wurden, nachdem ich meine Grunderkrankung erwähnt habe. Sobald die Diagnose Long-QT-Syndrom im Raum steht, werden manche Götter in Weiß zu Vögeln in Blau. „Meep Meep“, Dr. Roadrunner hat soeben die Praxis verlassen.

So schnell wie der Roadrunner könnt ihr meine Geschichte fertig lesen. Ich freue mich wie verrückt, dass ich einen Gastbeitrag für waisen-der-medizin.de verfassen durfte 😊  

Hier geht’s zum ganzen Beitrag:

https://waisen-der-medizin.de/pages/topics/verschieden.php?fbclid=IwAR1oJaL04xWWeTssBRCirWTZ5HNbgZAXNdNWTILyot8mENucbdrD1A8AdOw

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